24.08.2012

Born to be wild

Am Freitag erhielt der berühmte Ausspruch „Born to be wild“ seine neueste Interpretation. In der Kultur und wird er häufig mit Motorrad fahrenden Rockern assoziiert. Und nun kommen wir: das Ehepaar Appelbaum mit seinem Angebot des begleiteten Radfahrens und ich, eine ihrer Kundinnen, und verändern dieses Bild in den Köpfen der Menschen, denen wir auf unserem Weg begegnen. Denn am Freitag haben wir erstmalig die neue Kupplung ausprobiert, die Herr Appelbaum für unsere Räder bestellt hat. Durch sie lässt sich mein Liegerad mit dem Dreiradtandem der Appelbaums verbinden. Zwar büße ich dadurch die Freiheit des Lenkens ein, gewinne aber an Sicherheit durch die kompetente Führung von Herrn Appelbaum. Und solange er vorne das tut, was ich mir hinten wünsche, ist meine Welt mehr als nur in Ordnung.

Bei zahlreichen Ausflügen haben wir in den vergangenen Monaten zu einem harmonischen Miteinander gefunden. Dass sich dies mit der neuen Konstellation ebenfalls bewährt, werden wir am kommenden Sonntag mit unserer Teilnahme am cSc (capp Sport cup) in Langenfeld beweisen. Ich hoffe, Frau Appelbaum und ihren Copiloten Siegfried Wirker als Sieger des Rennens durch’s Ziel zu „schieben“. Sicher werden die beiden später behaupten, sie hätten mich dorthin gezogen, doch nur unsere gemeinsame Anstrengung, der volle Einsatz all unserer Kräfte wird uns dorthin bringen. Entscheidend ist auch in diesem Jahr: „Wir sind wieder dabei!“ Trainiert haben wir am Freitag dafür ganz eifrig. Da ich fast an der Wettkampfstrecke wohne, konnten wir hier unseren Ausflug beginnen und beenden. Netterweise nahm eine Passantin das Foto von uns auf, bei dem Frau Appelbaum und ich allerdings die Plätze getauscht hatten.

An das Dreiradtandem ist das Liege-Dreirad von Frau Spielmann angehängt. Vorne auf dem Dreiradtandem sitzen Frau Spielmann und Herr Appelbaum, hinten auf dem Liege-Dreirad sitzt Frau Appelbaum.

Weiter ging es durch die Felder zum Gelände der ehemaligen Landesgartenschau in Leverkusen. Unterwegs konnten wir uns sogar noch die Zeit nehmen, Brombeeren zu ernten und zu naschen. Die Arbeit überließ ich allerdings, bedingt durch meine Behinderung, notgedrungen dem Ehepaar Appelbaum, aber noch immer spüre ich den herrlich süßen Geschmack der Früchte auf meinen Lippen, die mir die beiden zusteckten.
 
Im Park hatte ich auf mehr blühende Pflanzen gehofft, aber diese waren eher selten. Da werden wir im nächsten Jahr lieber wieder einmal den Japanischen Garten besuchen, der uns im Frühjahr so sehr mit seiner Blütenpracht erfreute. Trotzdem hat sich der Weg gelohnt, denn einen herrlicheren Morgen hätten wir uns wirklich nicht wünschen können. Danke, liebe Appelbaums, für ein unvergleichliches Erlebnis. Eines unter inzwischen so manchen, die ich ihnen verdanke. Bis bald?!!

Monika Spielmann
   
Frau Appelbaum pflückt während einer kurzen Fahrtpause Brombeeren.





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(Chinesisches Sprichwort)

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